Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind bei uns Very Important Persons. Sie haben während der Sommerferien mit dem VIP-Pass kostenfreien Eintritt in den teilnehmenden Museen – nicht nur des Verbundes. Seit 2012 hat sich der Pass zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, sodass sich mittlerweile über Museen in Sachsen-Anhalt an der Aktion beteiligen.
Der VIP-Museumspass ist mit einem Gewinnspiel verbunden. Jeder eingesandte Pass mit mindestens fünf verschiedenen Stempeln aus den Museen nimmt daran teil. Die Preise werden von zahlreichen Partnern zur Verfügung gestellt. Der Pass bildet einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen für Kultur und Geschichte zu begeistern.

Kostenlos während der Sommerferien ins Museum

Mit dem VIP-Museumspass können Kinder und Jugendliche während der Sommerferien zahlreiche Museen in Sachsen-Anhalt kostenlos besuchen.
Erlebniswelt Museen führt diese Aktion im Jahr 2017 zum bereits sechsten Mal durch. Traditionell werden die Pässe pünktlich zur Zeugnisausgabe an die Schülerinnen und Schüler aller Schulen im Landkreis Mansfeld-Südharz ausgegeben. Darüber hinaus sind sie in allen teilnehmenden Museen und über verschiedene Tourist- und Stadtinformationen erhältlich. Junge Menschen unter 18 Jahren erhalten damit die Möglichkeit, die Ferien zu nutzen, um zahlreiche neue Entdeckungen zu machen und erlebnisreiche Urlaubstage zu verbringen.

Der Pass gilt nicht in Verbindung mit Gruppentarifen, Veranstaltungen oder museumspädagogischen Aktionen.

Mit dem Pass ist ein Gewinnspiel verbunden, das einen zusätzlichen Anreiz bietet, gleich mehrere Museen zu erkunden. Passinhaber können sich den Museumsbeuch mit einem Stempel quittieren lassen und die ausgefüllten Pässe zurück an Erlebniswelt Museen senden. Besucher, die fünf oder mehr Stempel gesammelt haben, nehmen an einer Preisverlosung teil.

Burg & Schloss Allstedt zeigt eine Dauerausstellung zu Thomas Müntzer, der neben Martin Luther zu den bedeutenden Reformatoren der Region gehörte. Die 1000 Jahre alte Burganlage bildet dabei eine beindruckende Kulisse.

In Aschersleben begibt man sich im Kriminalpanoptikum auf die Spuren verschiedener Gaunergeschichten, während das Städtische Museum ein umfassendes Spektrum Ascherslebens von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart zeigt.

Der VIP-Museumspass ermöglicht Führungen durch die berühmten historischen Kuranlagen in Bad Lauchstädt und das dortige Neue Schillerhaus. Dieses lenkt den Blick auf das 18. Jahrhundert, als sich Friedrich Schiller mit Charlotte von Lengefeld verlobte.

Das malerische Kloster Michaelstein in Blankenburg präsentiert in seinen Ausstellungen eine beeindruckende Vielfalt an Musikinstrumenten.

In der Lutherstadt Eisleben berichten zwei Museen vom berühmtesten Sohn der Stadt:
Luthers Geburtshaus und Luthers Sterbehaus. Die Ausstellung „Von daher bin ich – Martin Luther und Eisleben“ verweist gleichsam auf die Themen Frömmigkeit einerseits und andererseits Luthers Beziehung zur Stadt Eisleben. „Luthers letzter Weg“ heißt die Ausstellung in Luthers Sterbehaus – und beschreibt die letzten Tage des Reformators.
Die Stadt Eisleben ist im Besitz einer umfangreichen Regionalgeschichtlichen Sammlung, die auf der bedeutenden Sammlung Carl Friedrich Ludwig Plümickes basiert. Plümicke war erster Direktor der Eisleber Bergschule. Von seinem Wirken berichtet eine Ausstellung im Katharinenstift. Eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte ist im Historischen Stadtarchiv ausgestellt.

Handwerk und Bergbau locken Besucher nach Gerbstedt ins Museums- und Bürgerhaus.

Wie sich Freundschaft in Zeiten ohne Facebook entfalten konnte, zeigt das Gleimhaus in Halberstadt. Johann Wilhelm Ludwig Gleim war eine der zentralen Persönlichkeiten in der Literaturwelt des 18. Jahrhunderts und versammelte weite Teile des zeitgenössischen intellektuellen Spektrums um sich.

Auch das Stadtmuseum Halle stellt mit Christian Wolff einen Philosophen und Intellektuellen aus der Epoche der Aufklärung vor – und eine Dauerausstellung zur halleschen Stadtgeschichte. In Halle empfiehlt sich zudem ein Besuch der Oberburg Giebichenstein, die einen herrlichen Blick über die Saale ermöglicht. Zudem gilt der VIP-Museumspass bei Führungen auf den Roten Turm – eines der berühmten Wahrzeichen der Saalestadt (montags, mittwochs und freitags Treffpunkt 17 Uhr vor dem Turm).

Im Schloss Harzgerode befindet sich eine Heimatstubenausstellung zur Stadtgeschichte und zum Montanwesen sowie die Wilhelm-Otto-Ausstellung im Turmzimmer. Weitere Höhepunkte für den Besucher sind der Festsaal, die Barockwandmalerei, das Kaminzimmer und der Wehrgang mit Mägdesprunger Kunstguss.

Das Hettstedter Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss zeigt neben dem originalgetreuen Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Watt’scher Bauart auch andere industrielle Sachzeugen und stellt die Geschichte der Familien Wilhelm von Humboldts und Caroline von Dacherödens vor. Im den Obergeschossen kann die Sonderausstellung „Li“ des Kunstmuseums Humboldt-Schloss besucht werden.

In Kelbra am Kyffhäuser wurden über Jahrhunderte Knöpfe hergestellt. Von dieser beschwerlichen Arbeit berichtet das Knopfmachermuseum.

Martin Luther verbrachte 13 Jahre seines Lebens in Mansfeld, wo sich seine Eltern Margarete und Hans Luder niedergelassen hatten. Die Ausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind – Martin Luther und Mansfeld“ in Luthers Elternhaus beleuchtet diese Lebensphase, Luthers Familie, seine Schulzeit und die engen Beziehungen zu Stadt, Kirche und Grafschaft Mansfeld.

Das Deutsche Chemie-Museum in Merseburg beeindruckt mit seinem Freiluft-Technikpark. Exponate von der Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert zeugen im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg von der wechselvollen Stadtgeschichte und der Historie des prächtigen, unmittelbar am Dom gelegenen Bischofs- bzw. Herzogschlosses.

Im beschaulichen Dörfchen Molmerswende steht das Gottfried-August-Bürger-Museum, das dem Verfasser der berühmten Geschichten um den Lügenbaron Münchhausen gewidmet ist. Leider ist das Museumsgebäude aus baulichen Gründen geschlossen. Eine Interimsausstellung im wenige hundert Meter entfernten Gasthof „Zur Tenne“ erlaubt dennoch einen Blick auf den Schriftsteller von Weltrang.

Nördlich von Halle liegt weithin sichtbar der Petersberg. Das dortige Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Gehöft. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin.

Das historische Dorfleben steht ganz im Zentrum der Heimatstube Polleben. Hier lernt man, darüber zu staunen, wie Handwerk, Landwirtschaft und Bergbau zu Uromas Zeiten funktionierten.

Burg Querfurt zählt zu den größten Burgen Deutschlands. Die etwa drei Hektar große Anlage kann bei einem Museumsbesuch genau erkundet werden. In direkter Nähe steht das Querfurter Bauernmuseum „Alte Burgschäferei“, das Einblicke in die Agrargeschichte ermöglicht.

Sangerhausen ist für vieles bekannt: seine Rosen, den Künstler Einar Schleef – und für ein etwa 500.000 Jahre altes vollständiges Mammutskelett. Es wurde in frühen 1930er Jahren vom Heimatforscher Gustav Adolf Spengler ausgegraben und stellt heute das Hauptexponat der umfangreichen Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte im Spengler-Museum dar. Das Haus zeigt Exponate aus Ur- und Frühgeschichte, der Eiszeit, Naturkunde und Stadtgeschichte. Das frühere Wohnhaus Spenglers liegt ebenfalls zentral in Sangerhausen. Im Spengler-Haus lässt sich ein besonderer Blick auf das Feld der Heimatgeschichte werfen, der in seiner Originalität einzigartig ist.

Ein Besuch in Stolberg lohnt sich immer. Gleich fünf Einrichtungen lassen sich mit dem VIP-Museumspass besuchen. Das Josephskreuz, in seiner Konstruktion dem Pariser Eiffelturm nachempfunden, steht auf dem 580 Meter hohen Auerberg. Eine in 38 Metern errichtete Aussichtsplattform erlaubt einen weiten Blick über die Buchen- und Fichtenwälder des Unterharzes. Im Kleinen Bürgerhaus, einem der ältesten Fachwerkhäuser Stolbergs, sind Mobiliar und Hausrat aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Das Museum Alte Münze präsentiert eine nahezu vollständig erhaltene Münzprägewerkstatt aus dem 18. Jahrhundert
– einzigartig in Deutschland. Schloss Stolberg wird bis 2016 mit großem Aufwand saniert. Schon jetzt sind viele Bereiche des Schlosses fertiggestellt und wieder öffentlich zugänglich.

Die Grube Glasebach in Straßberg dokumentiert den Harzer Bergbau aus drei Jahrhunderten. Hier gilt der Museumspass in den übertägigen Ausstellungsbereichen.

Im Schachmuseum Ströbeck wird die Schachtradition mit Lebendschach und Schachunterricht in der Schule ebenso dargestellt wie ungewöhnliche Beziehungen zu Fürsten und Königen und die überlieferten Ströbecker Schachregeln mit besonderer Ausgangsstellung.

Modelle und Sachzeugen führen im Hüttenmuseum Thale die Besucher in die Geschichte eines Großbetriebes mit zuletzt (1989) fünf Produktionsbereichen: Stahlwerk, Walzwerke, Stanz- und Emaillierwerk, Behälter- und Apparatebau sowie Pulvermetallurgie.

Am Fuß des Kyffhäusers liegt die Königspfalz Tilleda. Geschichte lässt sich hier unter freiem Himmel erleben. Tilleda war in seiner hochmittelalterlichen Blütezeit eine der wichtigsten Pfalzen der umherreisenden deutschen Kaiser und Könige.

Die Schauhöhle Heimkehle Uftrungen zählt zu den größten Höhlen Deutschlands. 600 Meter des über zwei Kilometer großen Höhlensystems sind für Besucher zugänglich.

Auf Schloss Wallhausen wurde Otto I. geboren. Hier treffen in wechselnden Ausstellungen Kunst und Historie aufeinander.

Im ErlebnisZentrum Berbau Röhrigschacht Wettelrode können Besucher mit einer originalen Schachtförderanlage gut 300 Meter tief in den Schacht einfahren. Der VIP-Museumspass ermöglicht den Besuch einer Ausstellung über Tage, die von der harten Arbeit der Bergleute berichtet und mineralogische und geologische Themen vermittelt.

Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Region zählt ein Schriftsteller von Weltrang: Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis. Er wurde auf Schloss Oberwiederstedt geboren. Hier befindet sich das Novalis-Museum und Forschungsstätte für Frühromantik – ein musealer Ort mit regelmäßigen Ausstellungen und zugleich lebendige Begegnungsstätte mit vielen Veranstaltungen.

Das Landwirtschafts- und Heimatmuseum Zappendorf vermittelt seine Ausstellungsthemen ebenfalls mit großer Lebendigkeit und Authentizität: Stube, Kammer, Küche, Räucherkammer, Kinderzimmer … Das historische Bauernleben wird in seiner Einfachheit so selbstverständlich erfasst, als könnte jeden Moment die Bäuerin zur Tür hereinkommen.

Im Heimatmuseum Zörbig zeigt in zwölf Schlossräumen die Entwicklung der Stadt von der Ur- und Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert.

In diesem Jahr gibt es bei dem Gewinnspiel wieder attraktive Sachpreise zu gewinnen: zwei Familienkarten für das SeaLand in Halberstadt (gesponsert von der Freizeit- und Sportzentrum Halberstadt mbH), ein Mammut-Stofftier + Schlüsselanhänger (gesponsert von der Rosenstadt Sangerhausen GmbH), eine Sporttasche sowie eine Gürteltasche der AOK (gesponsert von der AOK in Sangerhausen), zwei Büchergutscheine (gesponsert von der Buchhandlung „Das Gute Buch“ in Sangerhausen) und einen Friwi-Präsentkorb (gesponsert von Friwi-Werk Witte OHG Stolberg).

Die vollständig ausgefüllten Pässe sind bis zum 1. September 2017 bei Erlebniswelt Museen postalisch einzusenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der VIP-Museumspass ist in seinem Umfang stetig gestiegen. Erlebniswelt Museen e. V. dankt der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz, der Romonta GmbH, der Ritter von Kempski Privathotels GmbH, der APS Verwaltungs GmbH & Co. KG und der Werbeagentur NewFace für die finanzielle Unterstützung des VIP-Museumspasses. Erlebniswelt Museen wird mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.